Drohnen - Fotografie

jz_

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Ich erwäge die Anschaffung einer Kameradrohne und habe mich hierzu auch schon etwas im Netz informiert. Meine Tendenz geht bislang eher zu Modellen bis 250 Gramm Startgewicht. Dabei habe ich bisher die DJI Mini 5 Pro oder die Mini 4 Pro im Auge. Diese Drohnen haben eine Kamera mit fester Brennweite und fester Blende. Es gibt nur einen digitalen Zoom. Ich frage mich, ob diese Geräte eine ordentliche Bildqualität abliefern. Erhält man mit Blende 1,8 oder 2,8 z. B. auch genügend Schärfentiefe? Wenn man der Werbung und etlichen Rezension glaubt, dann sind diese Kameras Top. Will man hier mehr Flexibilität, wirds schon deutlich teurer und auch schwerer.
Da hier im Forum gelegentlich auch Drohnenfotos gezeigt werden, glaube ich dass im Forum einige Kompetenz diesbezüglich vorhanden ist. Daher frage ich einfach mal in die Runde, welche Erfahrungen Andere gemacht haben und welche Empfehlungen ihr mir geben könnt. Vorab schon mal herzlichen Dank dafür.

Mir geht es vorwiegend ums Fotografieren. Videos interessieren mich weniger. Videos mache ich mit meinen Kameras auch nicht.
 
Ich kenne keine Drohne aus Erfahrung, aber die DJI Mini 5 Pro hat einen 1" Sensor und ein 9-mm-Objektiv (24 mm [@KB]). Die Schärfenzone liegt bei 30 m Entfernung und Blende 1,8 zwischen rund 4 m und Unendlich.
 
Ich kenne keine Drohne aus Erfahrung, aber die DJI Mini 5 Pro hat einen 1" Sensor und ein 9-mm-Objektiv (24 mm [@KB]). Die Schärfenzone liegt bei 30 m Entfernung und Blende 1,8 zwischen rund 4 m und Unendlich.
Danke Herbert, das ist schon mal ein wichtige Information.
Hier werden Sie geholfen 😉
 
Drohnen mit einer festen Blende von 1,8 oder 2,8 kann ich nicht empfehlen, da Du bei hellem Wetter zusätzlich ND Filter benötigst. Der Sensor soll auch möglichst groß sein. Ein Zoom - Objektiv wird zum Fotografieren nicht benötigt und ist Unsinn.
Achte auch darauf wie sich die Drohne verhält, wenn das Signal abbricht ( Haus, Wald) und welche Sensoren zur Hinderniserkennen sie hat. Auf jedenfalls brauchst Du eine separate Haftpflichtversicherung, die Drohnenschäden extra beinhaltet.
Ich wünsche Dir viele gute Bilder.
 
Drohnen mit einer festen Blende von 1,8 oder 2,8 kann ich nicht empfehlen, da Du bei hellem Wetter zusätzlich ND Filter benötigst. Der Sensor soll auch möglichst groß sein. Ein Zoom - Objektiv wird zum Fotografieren nicht benötigt und ist Unsinn.
Achte auch darauf wie sich die Drohne verhält, wenn das Signal abbricht ( Haus, Wald) und welche Sensoren zur Hinderniserkennen sie hat. Auf jedenfalls brauchst Du eine separate Haftpflichtversicherung, die Drohnenschäden extra beinhaltet.
Ich wünsche Dir viele gute Bilder.
Danke Stefan. Die DJI Mini 5 Pro hat einen 1" Sensor mit 50 MPix. Die 50 sind schon viel für so einen kleinen Sensor und da ist zu befürchten, dass es da schnell rauscht. Was für ein Gerät würdest Du empfehlen?
 
Ich habe mich seit lagen nicht mit den neuen Drohnen beschäftigt und kann Dir keine Empfehlung geben. Ich habe die DJI Mavic 2 pro mit ca. 20 MPix. Die mußt Du aber beim Bundesamt für Luftfahrt anmelden und einen Drohnenführerschein machen. Damit habe ich aber Bilder bis 40x80 cm in einer top Qualität ausgedruckt.
 
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Hey Josef, die DJI Mini 5 Pro kann ich durchaus empfehlen. Das Radioteleskop habe ich mit dieser fotografiert, damit komme ich aber auch schon zu dem Hauptproblem, was Drohnen betrifft. Ich glaube, ich hätte dort mit der Drohne gar nicht fliegen dürfen! Und die Begrenzungen für Drohnenflüge werden immer mehr und immer strenger. Da gibt es inzwischen derart irre Beschränkungen und Verbote, ich glaube nicht, dass ich mir heute noch einmal eine Drohe zulegen würde.
 
Hey Josef, die DJI Mini 5 Pro kann ich durchaus empfehlen. Das Radioteleskop habe ich mit dieser fotografiert, damit komme ich aber auch schon zu dem Hauptproblem, was Drohnen betrifft. Ich glaube, ich hätte dort mit der Drohne gar nicht fliegen dürfen! Und die Begrenzungen für Drohnenflüge werden immer mehr und immer strenger. Da gibt es inzwischen derart irre Beschränkungen und Verbote, ich glaube nicht, dass ich mir heute noch einmal eine Drohe zulegen würde.
Danke Bruno für deine Rückmeldung. Ich muss mich doch erst noch mal genauer damit beschäftigen, was man darf und was nicht, bzw. wo man überhaupt fliegen darf. Ich hab mir schon mal eine App dazu installiert.
 
Ich habe gestern mal rasch die entsprechende Seite des Luftfahrtbundesamtes angeschaut ... ich muss mal einen Anwalt fragen, der mir den Sch... übersetzt. Was deutlich wurde: Drohne dort fliegen lassen, wo man nicht darf, kann bis 50.000 € kosten.
 
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In meiner Drohne sind die gesperrten Gebiete enthalten. Dort kann man nur nach mehrmaligen Bestätigen, dass man eine Erlaubnis hat sie zu benutzen, starten (z.B. Flugplätze, oder die Sächsische Schweiz)
 
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Ich habe gestern mal rasch die entsprechende Seite des Luftfahrtbundesamtes angeschaut ... ich muss mal einen Anwalt fragen, der mir den Sch... übersetzt. Was deutlich wurde: Drohne dort fliegen lassen, wo man nicht darf, kann bis 50.000 € kosten.
Ja, das erscheint zunächst schon kompliziert. Es gibt die EU-Regelungen, und, wie könnte es anders sein, auch noch deutsche. Hab mir schon in der Bücherei ein Buch geholt. Da habe ich zu tun, die nächste Zeit.
 
In meiner Drohne sind die gesperrten Gebiete enthalten. Dort kann man nur nach mehrmaligen Bestätigen, dass man eine Erlaubnis hat sie zu benutzen, starten (z.B. Flugplätze, oder die Sächsische Schweiz)
Muss mal sehen, ob das bei der Mini 5 auch funktioniert.
 

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