spiegellose Systeme

Oliver.D

Member
die Zukunft gehört dem spiegellosen System.
Nikon und Canon sind nun auch [zwar verspätet] in dieses System [KB] eingestiegen.
APS gibts ja schon länger von Canon, da fehlt von Nikon jeder Spur.
und auch Sony seit Jahren im E-Mount [APS / KB] erfolgreich im Segment versteten.
nur leider von Ricoh / Pentax = da hört man überhaupt nix, nicht mal die älteren APS DSLR Kameras [K3 II] erhalten einen Nachfolger bzw. Update.
und nur mit einer KB in Form der K1 II wird Pentax den Markt völlig verlieren.
deshalb = kann oder will Pentax nicht mehr ?
wäre sehr schade um diese Marke, da ich diese sehr mag.

auch bei diversen Anfragen , hüllt sich Ricoh / Pentax zu Recht ins schweigen.

warten wir ab, wie sich diese Systeme in den nächsten Jahren noch verändern oder ausgebaut wird.

mittlerweile benutze ich sehr gerne das kleinere mft System in Form der G81 mit seinen Vor / Nachteilen.
Kameras und vor allem die Optiken sind nicht zu schwer und lassen sich gut händeln.
--> mein Traum wäre die G9, zwar schon 1 Jahr auf dem Markt, aber der Sucher und der Sensor eine Klasse für sich.
 

Bernhard S.

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Über solche Dinge denke ich nicht mehr nach.
Oder wie Niki Lauda es einmal so treffend formulierte: "Es gibt Wichtigeres im Leben, als im Kreis zu fahren."

Gut's Nächtle.
 

lichtjahr21

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Gorbi wusste, was mit Zuspätkommern geschieht ;-).

Ist hier schon jemand mit den neuen spiegellosen KB-Formaten von Nikon bzw. Canon unterwegs? Nicht dass ich wechseln wöllte, nur so aus Interesse.

Viele Grüße
Ralf
 

HerbertK

Administrator
Teammitglied
Liebe Alle -

Ich habe das Thema mal hier in die "Kamera" Rubrik geschubst, weil "Off Topic", wo es vorher war, alles aufnehmen soll, was interessant ist, aber nichts mit Fotografie zu tun hat.

Dort könnt ihr z. B. Bundesliga-Ergebnisse (wenn es sein muss, auch die in Sachen Fußball) diskutieren oder übers Wetter reden - aber nicht über Politik!

Es grüßt
Herbert
 

DidiS

Member
Hallo,
ich denke mal, dass es müßig ist, sich immer wieder an den neusten Kameramodellen zu orientieren. Ein ewiges Umorientieren auf andere Hersteller kostet viel Geld und auch das Umdenken benötigt so einiges an Zeit. Seinem Kamerasystem treu zu bleiben und dieses blind bedienen zu können ist daher schon von Vorteil.

Ich habe immer noch zwei Systeme im Gebrauch, zum einen das Konventionelle in Form einer mittlerweile betagten Sony A-700 mit Klappspiegel und mit einem feststehenden und teildurchlässigen Spiegelsystem, die Sony A99, als vollwertige APS-C Taschenknipse ohne Spiegel, die Sony A6000. Der Vorteil der Spiegellosen würde ich zuallererst nennen, das Umgestalten des Suchers, weniger die ganzen Gimmicks, die solche Kameras mit an Bord haben. Auch daran zu denken bei Makrofotos den Spiegel vorauszulösen, auch dieses entfällt.

In Kreisen von Fotofreunden kommen immer wieder die Gespräche auf über das, was man meistens in Fotozeitschriften Weltbewegendes über Kamera XY gelesen hat. Ob nun die neue Kamera einen 0,1 Sek. schnelleren AF hat, das ist mir persönlich vollkommen egal, ich fotografiere nicht pausenlos Sequenzen von Hunden, die mir entgegenkommen und wo dann jeder Bewegungsablauf scharf sein muss.

Vielfach wird bei den sogenannten unabhängigen Testern das Kameramenü moniert, das meist bei Sony alles durcheinander ist. Für mich ist auch alles bei allen anderen Herstellern durcheinander, aus dem einfachen Grund, ich kenne meine Kamera und weiß, wo ich welchen Menüpunkt finde, bei anderen Herstellern muss ich auch erst einmal suchen, das aber nur Mal so nebenbei.
LG Dieter
 

waldkauz

Active member
Dass die spiegellosen Systeme irgendwann den "Spiegeln" den Rang ablaufen dürfte allen klar sein, nicht nur wegen Größe und Gewicht. Also wird man zwangsläufig immer mal wieder zu einem aktuellen Modell greifen (muss ja nicht jedes Jahr sein), auch wenn man seine Kamera aus dem ff beherrscht. Oder arbeitet heute noch jemand mit dem Commodore C64 ??? Für die Jüngeren unter uns - das war ein Heimcomputer mit 64 KB Arbeitsspeicher aus den 80er Jahren.
Gruß Jürgen
 

joos63

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Ich verwende Nikon-Kameras, allerdings auch recht alte Geräte (D700, D300, D4). Die werden ja auch nicht per se schlechter. Ich kaufe explizit auch nur gebrauchte Geräte älteren Datums, weil die Neuen einfach zu viel an Wert verlieren. Natürlich reizt eine Nikon Zx, aber ich denke, das ich so ein Gerät in 1 oder 2 Jahren gebraucht für knapp über die Hälfte des aktuellen Neupreis bekommen kann (es sind jetzt schon eine Menge gebrauchter Z6 auf dem Markt). Und bis dahin gibt es ziemlich sicher wieder Nachfolgemodelle, die nochmals den Preis drücken werden.
Und gerade bei der Z-Reihe macht es erst dann Sinn, wenn man auch die entsprechenden Objektive anschafft. Ok, es gibt den sehr guten FTZ Adapter. Aber will ich tatsächlich die schweren Sigma Art-Linsen an so einem leichten Body betreiben? Ich denke nicht. Systemwechsel kommt erst recht nicht in Frage. Das ist, in meinen Augen, Geld verbrennen hoch drei.
 

Oliver.D

Member
sehe es wir ihr, man muß nicht unbedingt immer das allerneueste haben bzw. immer mal wieder ein Systemwechsel vornehmen.
so viel Geld habe ich auch nicht.
aber da mir das Pentax System [besonders Teleoptiken von Sigma] zu schwer wurden, mußte ich letztes Jahr solch ein Wechsel vollziehen und bin bei mft gelandet.
zudem sind auch die Preise für die Optiken von Pana noch einigermaßen, wenn nicht gerade Leica neben Pana im Namen steht.
bin im großen und ganzen mit der G81 zufrieden,auch wenn viele dieses System als Spielzeug sehen oder betrachten.
aber mir ist`s egal.
 

DidiS

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Hallo Jürgen,
ich denke der Vergleich mit einem C64 hinkt ein bisschen. Die heutigen Kameras sind doch schon so gut geworden und lassen kaum noch Wünsche offen. Vielleicht bin ich in der Hinsicht etwas konservativ, da ich die meisten Fotos vom Stativ und auch fast nur in Raw mache und nach Möglichkeit nicht über ISO 50 gehe. Also brauche ich auch nicht die hohen ISO Einstellungen, die immer wieder als Besonderheit angeführt werden. Da ich mich auch nicht für professionelle Sportaufnahmen begeistern kann, eine Akkreditierung werde ich als Amateur ohnehin kaum bekommen, brauche ich auch nicht den schnellsten AF. Meine Motive laufen nicht weg, die habe ich selbst mit einer A-700 noch realisieren können. Natürlich bringt eine Kamera speziell ohne Spiegel schon gewisse Vorteile und auch das Rauschverhalten hat sich stark gegenüber den Anfängen verbessert. Aber muss man unbedingt jede neue Kamera, die auf den Markt kommt, gleich überbewerten? Die Werbeversprechen der Hersteller wollen Bedürfnisse wecken, nicht mehr und auch nicht weniger.
LG Dieter
 

MiniOn

Member
Ich habe ja erst vor ein paar Jahren mit dem hobbymäßigen fotografieren angefangen. Erst eine gebrauchte Nikon D50,
dann 'ne neue D7100. Später kam dann noch eine Hosentaschen Kamera Sony RX100 III dazu, die ich mittlerweile
wieder verkauft habe. Jetzt habe ich eine Oly EM5 II und bin begeistert. Die qualität kommt natülich nicht an eine VF Canon
oder Nikon heran, für meine Zwecke aber völlig ausreichend. Gute und auch sehr gute Optiken kosten nur einen Bruchteil von
guten DSLR Objektiven. Die Möglichkeit per Adapter erstklassige Vintage Optiken zu nutzen finde ich auch großartig.
Durch die Beschäftigung damit bin ich sogar am überlegen, mit analoger Fotografie anzufangen. Eine Contax Aria oder sowas in
der Art reizt mich schon. In diesem Sinne, schönen Sonntag abend noch! VG, Hilmar
 
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