Erfahrungen mit der Lumix G9II

Ich habe das 100-400er schon seit einigen Jahren. Nach meinen Erfahrungen ist die Brennweite von ca. 350 - 400mm auflösungsmäßig relativ schlapp, es sei denn man fotografiert bei richtig gutem Licht bei niedrigen Iso-Werten.
Der AF ist sehr schnell, hängt aber manchmal total daneben.
Angeblich gab es zumindest anfänglich nach der Neueinführung des Objektivs zwischen den einzelnen Exemplaren deutliche Qualitätsunterschiede, was ich nicht beurteilen kann.
Hans' Vorschlag zum eigenen Test wird für Dich bestimmt hilfreich sein.
 
Ich habe mir das Panaleica 100-400 mm ausgeliehen (gebraucht) zur G9 II .Aber ich bekomme damit keine richtig scharfen Vogelbilder hin und bin von der Linse enttäuscht
Wie sind da Eure Erfahrungen?I


Geht es um Vögel im Flug oder hast du die Probleme auch am Futterhäuschen? Ich bin von meinem Exemplar sehr angetan. Ich weiß nicht, wie Du die BQ meiner Vogelbilder beurteilst (letztlich auch nur begrenzt möglich bei Reduktion auf Forengröße) Für mich ist sie hinreichend gut. Wenn Du die Exif-Daten meiner Vogelbilder anschaust, wirst Du sehen, dass sehr viele mit der Endbrennweite und Offenblende aufgenommen worden sind. Ich fotografiere Vögel praktisch nie vom Stativ, da ich(!) sonst nicht genügend schnell auf sich verändernde Situationen reagieren kann. Dualstabi ist normalerweise immer an, Fokusbegrenzer am Objektiv der Situation angepasst. Bekommst Du denn gute "vogelfreie" Bilder damit hin? Das 100-400 ist bereits mein zweites, auch mit dem ersten war ich sehr zufrieden.
Hat das Objektiv die aktuellste firmware?

Vielleicht noch interessant:
 
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Danke für Eure Tipps... Aber habe es bereits zurückgegeben. An eine neue firmware hatte ich nicht gedacht. Ich lade hier noch mal Vergleichsbilder hoch
 
ich sehe hier gerade, dass man es in dieser doch eher geringen Auflösung von 1280 Pixel nicht richtig erkennen und einordnen kann - in Normalgroß sieht es jedenfalls ziemlich unscharf aus - es ist vom Stativ aus gemacht und ich habe noch eine Reihe Bilder mit anderen Blenden und ISO usw gemacht - aber es ist nichts Besseres dabei herausgekommen.
 
ich sehe hier gerade, dass man es in dieser doch eher geringen Auflösung von 1280 Pixel nicht richtig erkennen und einordnen kann - in Normalgroß sieht es jedenfalls ziemlich unscharf aus - es ist vom Stativ aus gemacht und ich habe noch eine Reihe Bilder mit anderen Blenden und ISO usw gemacht - aber es ist nichts Besseres dabei herausgekommen.
Bevor du dich lange herumärgerst, dann lieber gleich zurückgeben.
 
ich sehe hier gerade, dass man es in dieser doch eher geringen Auflösung von 1280 Pixel nicht richtig erkennen und einordnen kann - in Normalgroß sieht es jedenfalls ziemlich unscharf aus - es ist vom Stativ aus gemacht und ich habe noch eine Reihe Bilder mit anderen Blenden und ISO usw gemacht - aber es ist nichts Besseres dabei herausgekommen.
Wenn Du es mit meinem aktuellen Bild "Goldener Henkel" - aus der Hand fotografiert -vergleichst, kannst Du es schon einordnen. Die BQ Deines Bildes ist wirklich aussergewöhnlich schlecht für ein solches Objektiv. Mich hätte mal ein Bild eines statischen, nähergelegenen Motivs, z.B. einer Pflanze oder sitzendenden Tiers o.ä. bei gutem Licht aufgenommen interessiert. Bei der Aufnahme des Mondes könnten ja auch qualitätsmindernde Faktoren eine Rolle spielen, die man dem Objektiv nicht anlasten könnte. Wenn ich z.B. aus meinem Dachfenster heraus im Winter den Mond fotografiere, sind die Bilder immer unscharf wegen der Konvektion der an meinen Dachziegeln oder denen meiner Nachbarn erwärmten Luft. Ich gehe für Mondfotos deshalb grundsätzlich in meinen Garten oder aufs freie Feld. Auch bei jeder Spur von Wolkenschleier trotz sorgfältigem MF wirken die Bilder mehr oder weniger unscharf.
Wenn Du solche qualitätsmindernden Faktoren sicher ausschließen kannst, dann hast Du natürlich ein defektes Exemplar erwischt. Dass ein neues, unversehrtes Exemplar optisch so schlecht performt und vorher durch die Qualitätskontrollen gekommen war, kann ich mir nicht vorstellen.
Wie schon geschrieben, habe ich mit meinen beiden Exemplaren sehr gute Erfahrungen machen können.
 
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Hallo zusammen, ich denke, die nachfolgenden werden bis auf weiteres meine letzten Bemerkungen zur G9M2 sein, da - glaube ich - kein Interesse mehr besteht.
a) die Akkulaufzeit war bisher nie ein Problem für mich. Mit einem Ersatzakku (besitze aber zwei) bin ich bisher durch jede Session gekommen.
b) Die Möglichkeit, den Fokus kameraintern zu begrenzen und zusammen mit anderen passenden Parametern in einem speziellen Custommode zu hinterlegen, hat meine Trefferquote z. B. bei Vögeln im Flug signifikant verbessert.
c) wie man an meinem Bild "vegetarische Beute" gut erkennen kann, wird der Rolling Shutter des el. Verschluss sehr gut kontrolliert.
d) Dynamikumfang und Rauschverhalten sind für meine bevorzugten Motive und Ansprüche absolut ausreichend. Mit passender Software lässt sich auch bei hohen ISO-Werten noch eine passable BQ erhalten.
Für mich(!) ist der Kompromiss aus BQ und Portabilität einer guten mft-Kamera wie der G9M2 mit dem Panaleica 100-400mm immer noch ideal.
Einen Vergleich zum OM-System habe ich nicht, würde aber ohnehin nicht umsteigen, auch wenn es vielleicht etwas besser wäre.
Falls jemand noch Fragen zur G9M2 hat, gebe ich gerne im Rahmen meiner bisherigen Erfahrungen und Möglichkeiten weitere Auskunft.
Falls keine weiteren Nachfragen zur G9M2 mehr kommen, kann Herbert diesen thread gerne schließen oder gar löschen.
 
Hallo zusammen, ich denke, die nachfolgenden werden bis auf weiteres meine letzten Bemerkungen zur G9M2 sein, da - glaube ich - kein Interesse mehr besteht.
a) die Akkulaufzeit war bisher nie ein Problem für mich. Mit einem Ersatzakku (besitze aber zwei) bin ich bisher durch jede Session gekommen.
b) Die Möglichkeit, den Fokus kameraintern zu begrenzen und zusammen mit anderen passenden Parametern in einem speziellen Custommode zu hinterlegen, hat meine Trefferquote z. B. bei Vögeln im Flug signifikant verbessert.
c) wie man an meinem Bild "vegetarische Beute" gut erkennen kann, wird der Rolling Shutter des el. Verschluss sehr gut kontrolliert.
d) Dynamikumfang und Rauschverhalten sind für meine bevorzugten Motive und Ansprüche absolut ausreichend. Mit passender Software lässt sich auch bei hohen ISO-Werten noch eine passable BQ erhalten.
Für mich(!) ist der Kompromiss aus BQ und Portabilität einer guten mft-Kamera wie der G9M2 mit dem Panaleica 100-400mm immer noch ideal.
Einen Vergleich zum OM-System habe ich nicht, würde aber ohnehin nicht umsteigen, auch wenn es vielleicht etwas besser wäre.
Falls jemand noch Fragen zur G9M2 hat, gebe ich gerne im Rahmen meiner bisherigen Erfahrungen und Möglichkeiten weitere Auskunft.
Falls keine weiteren Nachfragen zur G9M2 mehr kommen, kann Herbert diesen thread gerne schließen oder gar löschen.
Ich fände es schade, wenn der thread geschlossen würde. Die G9M2 ist noch sehr frisch im Markt und vielleicht werden sich noch einige unserer Mitstreiter das neue Modell irgendwann demnächst zulegen und Fragen dazu haben.
 
Ich hatte dieser Tage Gelegenheit, Vögel bei dichtem Schneefall zu fotografieren und konnte feststellen, dass der AF trotz Tiererkennung Probleme hatte. Ob es an der Kontrastarmut der Szenen lag oder am "Schneevorhang" konnte ich nicht klar feststellen.
Ist das auch bei anderen Kamerasystemen so?
 
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Stefan Gross (Traumflieger) beschreibt auf Youtube in seinem Test zur Lumix G9M2 (bzw. im Test zur Lumix S5II) eine interessante Variante des Fokus-Bracketing: im Videomodus mit Hilfe des sog. Fokusübergangs. Einen meiner ersten Freihand-Versuche damit hänge ich an. Gestacked habe ich , indem ich das 5,8k/25ps-Mov-File einfach in Helicon Focus Pro geladen habe. Es werden alle Einzelbilder (25MP !) des Videos als Tiff-Files entpackt und nach Aussortieren der ungeeigneten blieben ca. 70 Bilder.
Aufgenommen habe ich mit dem PanaLeica 100-400mm bei 100mm, bestückt mit der Raynox M150-Vorsatzlinse. Der Abbildungsmaßstab ist etwa 1:2, das Bild ist ungecropped.
 

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