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Von 1875 bis 1931 gab es in Hamburg eine sog. "Völkerschau" im Zoo (!!) Hagenbeck, die Samen, Indianer, Südseeinsulaner und auch Afrikaner in ihrer vermeintlich typischen Lebensart zeigten - alle diese "Gäste" freiwillig, bezahlt und mit Arbeitsverträgen. Dennoch gab es schon damals Stimmen, die diese Art der Zurschaustellung kritisch sahen, zumal in Frankreich und besonders Belgien diese "Schauen" unter doch weit problematischeren und tatsächlich menschenverachtenden Umständen bereits früher gelaufen waren.- Wie auch immer, ein wenig erinnert mich Dein ( in der BA überaus gelungene ..) Foto an diese Zeiten.. .- Gruß Heiko, der allerdings auch nicht an Rousseaus "edle Wilde" glaubt
Von 1875 bis 1931 gab es in Hamburg eine sog. "Völkerschau" im Zoo (!!) Hagenbeck, die Samen, Indianer, Südseeinsulaner und auch Afrikaner in ihrer vermeintlich typischen Lebensart zeigten - alle diese "Gäste" freiwillig, bezahlt und mit Arbeitsverträgen. Dennoch gab es schon damals Stimmen, die diese Art der Zurschaustellung kritisch sahen, zumal in Frankreich und besonders Belgien diese "Schauen" unter doch weit problematischeren und tatsächlich menschenverachtenden Umständen bereits früher gelaufen waren.- Wie auch immer, ein wenig erinnert mich Dein ( in der BA überaus gelungene ..) Foto an diese Zeiten.. .- Gruß Heiko, der allerdings auch nicht an Rousseaus "edle Wilde" glaubt
Ich sehe das ähnlich.
Solche Assoziationen kommen nicht von ungefähr. Auch in Wien gab es im 19. Jahrhundert ähnliche "Völkerschauen",bei denen Menschen dem Publikum als "Sehenswürdigkeit" präsentiert wurden (Aschanti-Dörfer im Wiener Prater, Hagenbecks in der Rotunde, u.a.)
Die heutigen Afrikatage sind in erster Linie eine kommerzielle Veranstaltung, bei welcher zumeist afrikanische Kunst "made in China" angeboten wird..